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Ab 2010 neuer AWO – Kreisverband Rhein-Oberberg e.V.
Der neue Kreisverband ist zukünftig zuständig für 500.000 Bürgerinnen und Bürger
Was schon seit zwei Jahren geplant und vorbereitet wurde, hat sich nun erfüllt.
Die Delegierten der beiden AWO-Kreisverbände Rhein-Berg und Oberberg haben in ihren Sonderkonferenzen am 29.08.2009 in Overath beschlossen, dass beide Verbände zum 01.01.2010 zum „AWO Kreisverband Rhein-Oberberg e.V.“ verschmelzen. Sitz des neuen Kreisverbandes ist in Engelskirchen.
In ihrer Rede an die Delegierten und zahlreichen Gäste erläuterte die Vorsitzende der AWO Oberberg e.V., Beate Ruland, Sinn und Zweck dieses Zusammenschlusses zu einem Verband der dann Heimat für rd. 2.600 Mitglieder ist.
Angesichts immer weiter zurückgehender staatlicher Zuschüsse, bei gleichzeitig stetig steigenden Anforderungen an die Qualität und Vielfalt der AWO Angebote, ist die Verschmelzung die wirtschaftlichste Lösung für beide Kreisverbände um das vorhandene Angebotsspektrum auf hohem Qualitätsniveau beizubehalten bzw. ausbauen zu können.
„Wir wollen mit unseren umfassenden Angeboten im Bereich der Kindertagesstätten, der Familienzentren und offenen Ganztagsschulen, der ambulanten und stationären Altenhilfe und Seniorenarbeit sowie unseren Beratungsstellen auch weiterhin ein starker und verlässlicher Partner sein.“ So Beate Ruland.
„Durch den Zusammenschluss wird es zu keinerlei Entlassungen oder Lohnkürzungen bei der Mitarbeiterschaft kommen“, versichern die beiden Geschäftsführer Christian Will und Werner Eßer.
Mit ca. 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die AWO Rhein-Oberberg e.V. in der Region ein großer und wichtiger Arbeitgeber.
Dieser Tatsache trugen die anwesenden Gäste aus der Politik in ihren Grußworten Rechnung. Landrat Rolf Menzel aus Berg.Gladbach und die stellv. Landrätin Ursula Mahler aus Gummersbach, sowie der Landtagsabgeordnete Bodo Löttgen bescheinigten der AWO hohe Kompetenz und Zuverlässigkeit in ihren Angeboten und die konstruktive Zusammenarbeit. Auch die beiden Bürgermeister aus Overath, Heider und Oberbüscher aus Engelskirchen würdigten die AWO als zuverlässigen Partner und aus den Gemeinden nicht mehr weg zu denkende Anbieter im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit aber auch in allen übrigen sozialen Bereichen. Alle politischen Vertreter bekräftigten, dass die Fusion eine gute Entscheidung gewesen sei und auch der neue Kreisverband Rhein-Oberberg e.V. sich der Unterstützung aller kommunalen Ebenen sicher sein könne.
Der stellvertretende Vorsitzende des AWO Bezirksverbandes Mittelrhein, Franz Irsfeld, wies in seinem Grußwort darauf hin, dass diese Fusion die dritte nach Bonn/Rheinsieg und Rheinerft-Euskirchen im Bezirk Mittelrhein sei. Diese Strukturveränderungen im gesamten Bezirksverband seien dringend notwendig, um die AWO für die zukünftigen Aufgaben, die durch den demografischen Wandeln und die zunehmende Armut auf uns zukommen, fit zu machen.
Zukünftig werden die beiden Kreise über 51 Kindertagesstätten und mehr als 10 Familienzentren, zwei Schuldnerberatungsstellen, ein Seniorenzentrum, 18 offene Ganztagsschulen und verlässliche Grundschulen neben weiteren Angeboten im Bereich der offenen Jugendarbeit verfügen.
„Das ist eine gute Grundlage, die wir weiter ausbauen wollen. Wir sind sicher, dass die harmonische Zusammenarbeit im Vorfeld der Fusion, weiter Früchte tragen wird“, sind sich die neuen Vorstandsmitglieder Hans Mettig, stellvertr. Vorsitzender (Rheinberg) und Dr. Klaus-Georg Wey, Beisitzer (Rheinberg) gemeinsam mit der Kreisvorsitzenden Beate Ruland einig.
Der Kreisvorstand des neuen AWO Kreisverbandes Rhein-Oberberg e.V.